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Wie genau die Energieeinsparungen bei einem Niedrigenergiehaus erreicht werden, lässt die aktuelle Energiesparverordnung offen. Folgende Elemente sollte man beim Bau eines solchen Hauses auf jeden Fall berücksichtigen:
Kompakte Gebäudeform
Je größer die Fläche ist, die die Gebäudehülle aufweist, desto mehr Wärme kann natürlich durch Wände oder Decken entweichen und damit verloren gehen. Deshalb wirken sich komplizierte Gebäudeformen, Vorsprünge, Einschübe und spitze Winkel negativ auf die Energiebilanz (und auch auf die Baukosten) aus. Die Gestaltung des Gebäudes und damit die Kompaktheit sollte bei der Planung beachtet werden. Bei einem bereits bestehenden Altbau ist die Energiebilanz auf diese bauliche Weise nicht zu verbessern, so dass andere Mittel und Wege gefunden werden müssen.
Dämmung der Gebäudehülle
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Niedrigenenergiehaus ist eine besonders gute Wärmedämmung der Gebäudehülle. Die Güte des Wärmeschutzes ist die wichtigste Größe für den Energieverbrauch. Die entscheidende Kennzahl für den Wärmeschutz eines einzelnen Bauteils ist der so genannte U-Wert. Ein guter U-Wert für eine Außenwand liegt bei unter 0,2 W/(m2K). Je kleiner dieser Wert ist, um so besser sind die Dämmeigenschaften und desto geringer sind die Energieverluste des Hauses. Wir verwenden und empfehlen sowohl für Passivhäuser als auch für den Bau von Niedrigenergiehäusern das isorast-System, das all diese Anforderungen erfüllt.
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Fenster
Fensterflächen sollten einen U-Wert von höchstens 1,3 W/(m2K) aufweisen ein Wert, der bei Fenstern mit Wärmeschutzverglasung erreicht wird. Wärmeschutzfenster werden beispielsweise aus Kunststoff mit Zwei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung hergestellt. Als sehr gut geeignet haben sich hier die VEKA-Fenstersysteme erwiesen, die Sie über uns bezieehen können. Von innen muß die Fuge zwischen Fensterrahmen und Wand dauerhaft lufdicht, von außen wind- und regendicht geschlossen werden, um so Wärmebrücken und damit Energieverluste zu vermeiden.
Die Ausrichtung der Fenster muss bei der Planung des Hauses ebenfalls berücksichtigt werden, um die Energie der Sonne passiv zu nutzen. Hauptsächlich sollten die Fensterflächen nach Süden ausgerichtet sein. Werden die Glasflächen jedoch zu groß, droht eine Überhitzung, die sich negativ auf das Raumklima auswirkt. Es dürfen deshalb höchstens 50% der Wand aus Glas bestehen.
Keller
Keller oder andere Bauteile, die unbeheizte von beheizten Räumen trennen, müssen zwangsläufig wärmegedämmt werden, damit keine Wärmeverluste entstehen. Kellerwände und -decken zu unbeheizten Räumen sollten mit einem U-Wert von 0,3 W/(m2K) ausgeführt werden. Bei Decken wird ein Teil der Dämmung (2 cm bis 3 cm) in der Regel zwischen Rohdecke und Estrich, der restliche Teil der Dämmung an der Unterseite der Rohdecke angebracht.
Dach
Dächer sollten einen U-Wert von nicht mehr als 0,15 W/(m2K) aufweisen. Dies korresponidert mit einer Dämmstoffdicke von circa 25 bis 30 cm. Bei geneigten Dächern wird der Dämmstoff zwischen, wenn die Sparrenhöhe nicht ausreicht unter den Sparren oder komplett über den Sparren verlegt. Auch hier kann das isorast-Dachdämmsystem seine Vorteile ausspielen und trägt entscheidend zum Gelingen des Baus bei.
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Heizung und Lüftung
Ein Niedrigenergiehaus zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Häusern durch den signifikant geringeren Wärmebedarf aus. Im Herbst wird die Heizung somit später gestartet und im Frühjahr dann wieder früher ausgeschaltet. Die Auslegung der Heizung muss daran angepasst sein. Hier bewähren sich seit neuestem Heizysteme, die nicht nur die notwendige Wärme erzeugen, sondern diese erzeugte Wärme auch zurückgewinnen oder sich Energie von der Sonne, aus dem Erdreich oder dem Grundwasser holen.
Der Lüftung kommt bei NEH eine genauso große Bedeutung zu. Da die Gebäudehülle immer dichter wird, kann Feuchtigkeit nicht mehr natürlich entweichen. Be- und Entlüftungsanlagen können die Aufgabe der Fensterlüftung übernehmen. Sie tauschen gerade eben so viel Luft aus, wie notwendig ist.
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